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Fitness Tests

Es existieren unfassbare viele Fitness Tests im Sportbereich. Alle geben den Trainern und Sportlern Aufschluss über den momentanen Leistungszustand. Im Anschluss können detaillierte Trainingsempfehlung gegeben werden.

Vielleicht hast du von den Klassikern im Ausdauerbereich gehört? Laktattests, Conconi, Cooper oder Spiroergometrie. Auch zur Kraftausdauer oder Maximalkraft existieren einige Verfahren. An Maschinen oder mit dem eigenen Körpergewicht. Nicht zu vernachlässigen Tests anderer motorischer Eigenschaften. Die Koordination, die Beweglichkeit, die Sprungkraft oder die Schnelligkeit.

Fitness und Alltag

Für langfristige Gesundheit ergeben sie allerdings zum größten Teil keinen Sinn. Teilweise werden Zusammenhänge konstruiert, die nicht immer aussagekräftig sind. Ein bekanntes Beispiel sind Maximalkrafttests und Rückenschmerzen. Der namhafteste Vertreter ist Kieser Training. Hier werden Rückenschmerzen mit einer schwachen Rückenkraft gleichgesetzt.

Das Problem: Weil jemand schwache Kraftwerte hat, bedeutet es nicht, dass er Rückenschmerzen hat oder bekommt. Andersrum gibt es Menschen mit einer starken Rückenmuskulatur, allerdings haben sie Schmerzen!

Schmerzen entstehen in der Regel durch Funktionsstörungen! Durch ein Training der Funktion können sie wieder verbessert werden.

Teste dich selbst!

Wie kannst du solche Funktionsstörungen erkennen?

Unser Alltag führt dazu, dass wir körperlichen Herausforderungen selten ausgesetzt werden. Ein Durchschnittstag von großen Teilen der Bevölkerung kann ohne Belastungsspitzen verbracht werden.

Ab und zu machen wir Dinge, die eine gewisse Intensität mit sich bringen. Erst dann kommt es zu Problemen. Gute Beispiele sind Reifen wechseln, den Garten umgraben und bei Umzügen helfen. Alternativ auch im Urlaub Skifahren oder ein Wanderwochenende.

Wir halten es für normal, dass ab der Lebensmitte Begriffe wie Unbeweglichkeit, Kraftverlust und Kurzatmigkeit eintreten. Ebenfalls wundert es uns nicht, wenn eine große Stichprobe sich mit orthopädischen und internistischen Leiden durch den Tag kämpft.

Der Umzug

Ein super Fitness Test im Alltag ist der Umzug! Für einen Umzug benötigst du eine vielseitig ausgeprägte Fitness!

Hier ein kleiner Überblick:

Kraft

Um den Rücken in sämtlichen Körperpositionen stabilisieren zu können, benötigst du eine gute Rumpfstabilität. Zusätzlich musst du eine in allen Bewegungsbereichen gut trainiert sein. Schwere Gegenstände werden aus unterschiedlichen Winkeln heraus angehoben. Zeitweise trägst du Gegenstände vor und hinter dem Körper. Manchmal auch seitlich oder über dem Kopf. Teilweise einhändig oder beidhändig. Einhändiges Tragen ist für den Rücken eine deutlich höhere Anforderung, da du gegen die Rotationsbewegung arbeiten musst.

Ausdauer

Wer kennt es nicht. Schöner wohnen im Altbau. Vom vierten Stock in den fünften Stock. Die Kisten müssen insgesamt lange Strecken zurück legen. Treppen runter und wieder hoch. Zum Auto. Ins Auto. Und wieder raus. Lange Pausen gibt es nicht. Und dann noch das Klavier! Du benötigst eine grundlegende Ausdauer und Kraftausdauer.

Regeneration

Wer das den Tag durch schafft – ohne erschöpft zusammenzubrechen und ohne Muskelkater. Wer noch fähig ist, die nächsten beiden Tage das Gleiche zu leisten. Nur der und die, haben das Umzugs Fitness Diplom verdient.

Was tun?

Den größten Mehrwert liefert ein alltagsnahes Training – ein funktionelles Training. Gerätetraining oder pumpen helfen da wenig! Du kannst ein super Läufer sein oder einen fetten Bizeps haben. Wenn dich ein Umzug aus den Latschen schmeisst, dann bist du nicht fit!

Gib Gas,

bastian

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