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Vergiss es!

Das heutige Thema ist “fürn Arsch”. Allerdings keine Zeitverschwendung!

Es geht um deine Gesäßmuskeln. Und zwar nicht wie sie aussehen, sondern wie sie funktionieren. Wie überall im Körper, arbeitet das Gesäß nach dem Prinzip “Use it or loose ist!”.

Bewegungsmangel und ausdauerndes Sitzen können zu einer “glutealen Amnesie” führen. Das bedeutet einfach übersetzt, dass dein Hintern vergisst, dass er da ist!

Dr. Stuart McGill, Professor für Biomechanik an der University of Waterloo in Kanada hat den Begriff der „Gluteal Amnesia” geprägt. Die Glutes arbeiten nicht nur weniger, sie vergessen zusätzlich, wie sie bei Bedarf funktionieren sollten.

Leidtragender ist in diesem Fall häufig der untere Rücken, da er für die vergessen Kollegen einspringen muss. Von da aus geht das Spielchen weiter. Der Rücken übernimmt Aufgaben, für die er nicht geschaffen ist und fängt an zu schmerzen. Das kann wieder zu Schmerzen in den Knien oder der Hüfte führen.

Symptome in einer Körperregion bedeuten also nicht zwingend, dass auch die Ursache in der Gleichen zu finden ist!

Deine Glutes

Zu den Glutes gehören anteilig drei Muskeln! Der Musculus gluteus maximus ist der größte im Verbund. Er ist nebenbei der Formgeber des Allerwertesten. Der Gluteus maximus kann durch zahlreiche Übungen zu Kontraktion gebracht werden. Die Königsübung ist die Kniebeuge. Aber auch die Beinpresse, die Abduktion des Beines und die Hüftstreckung fordern den Gluteaus maximus heraus.

Für das Abspreizen des Beines sind der Musculus gluteus medius und der Musculus gluteus minimus zuständig. Das Zusammenspiel der drei Muskeln in der Körpermitte ist das Fundament für schmerzfreie Bewegung und Training.

Fire!!!

Wenn du nun im Alltag viel sitzt, musst du deinen Glutes ein abwechslungsreiches Training anbieten, dass er nicht aus der Form gerät. In erster Linie solltest du diesen Satz auf die Funktionalität beziehen, auch wenn mir bewusst ist, dass für viele die Form vorgeht.

Die angesprochene Kniebeuge ist zum Start eine Topübung! Wenn du Details über die Kniebeuge und den Mehrwert erfahren möchtest, empfehle ich dir diesen Artikel!

Die richtige Kniebeuge!

Neben der Kniebeuge im Parallelstand zum Start, ergänze dein Programm mit Ausfallschritten. Diese kannst du nach vorne oder nach hinten machen. Zusätzlich kannst du die Bewegungsebene wechseln und dein Workout nach links und rechts ergänzen.

Rücken und Co.

Wenn du dich in einigen Punkten findest – viel Sitzen, Rücken oder Knieschmerzen – dann solltest du das Problem nicht nur symptomorientiert behandeln. Das gilt übrigens für alle Beschwerden, die dir dein Körper anzeigt. Sie sind immer ein Zusammenspiel aus vielen Faktoren.

Trainiere deine Glutes, da sie ein sehr wichtiges Bindeglied zwischen deinem Ober und Unterkörper sind.

Ist er schwach, dann sind Überlastungen und später Verletzungen vorprogrammiert.

Mach es dir einfach! Trainiere den ganzen Körper und biete ihm unterschiedliche Belastungsformen und Intensitäten an.

Los gehts…

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