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Typ 2

Ca. 350 Millionen Menschen leiden weltweit an der Stoffwechselkrankheit Typ-2-Diabetes, die Tendenz ist steigend. Auch in Deutschland ist Diabetes Typ 2 mittlerweile eine Volkskrankheit: 4,5 Millionen Menschen wurden gezählt – laut einer Gesundheitsstudie DEGS des Robert-Koch-Instituts. Die Todesfälle könnten sich nach Aussage der WHO weltweit in den nächsten 15 Jahren verdoppeln.

Als Risikofaktoren für Typ-2-Diabetes gelten vor allem Übergewicht und Bewegungsmangel. Eine genetische Disposition ist ebenfalls nicht zu vernachlässigen, allerdings werden erlernte Ernährungsmuster auch über die Eltern weitergegeben, daher muss der Faktor der “Genetik” sehr differenziert betrachtet werden.

© 506563/ Pixabay

Cardio?

Schon vor vielen Jahren konnten Anders Grøntved von der Universität Odense/ Dänemark mit seinen Kollegen feststellen, dass weniger als eine Stunde schnelles Walken oder Joggen in der Woche das Diabetes-Risiko um fast zehn Prozent senken können. Zwei bis drei Stunden wöchentlich vermochten das Risiko sogar um mehr als 50 Prozent zu reduzieren.

Die meisten Untersuchungen zur Prävention und Rehabilitation von Diabetes Typ 2 fanden mit sportlichen Ansätzen aus dem Ausdauertraining statt. Daher waren die gängigen Empfehlungen neben einer Ernährungsumstellung immer ein Herz-Kreislauftraining.

Die Effekte von Ausdauer- und Krafttraining in Kombination bringen in Summe einen höheren Nutzen.

In den häufigsten Fällen wird Krafttraining als Therapie von orthopädischen Beschwerden genutzt. Tut der Rücken weh und ist die Schulter instabil, bekommt man häufig den Rat vom Arzt “Gehen Sie doch mal ins Fitness-Studio!”. Was für Rückenschmerzen und Co. teilweise etwas allgemein formuliert ist, trifft für die Senkung des Diabetes Riksikos allerdings immer zu! Gewichte bewegen, egal ob funktional oder “pumpen”, hilft gegen Diabetes! Der Grund ist die zugewonnene Muskelmasse und der erhöhte Grundumsatz an Kalorien bzw. auch während der Belastung.

Science

Eine 12%ige Risikosenkung kann schon durch knapp eine Stunde Krafttraining von 168 Stunden pro Woche erreicht werden. Mit etwas mehr Einsatz von 2,5 Stunden in der Woche kann man sogar 34 Prozent schaffen! Diese Ergebnisse wurden an mehr als 32.000 US-Amerikanern ausgewertet, die von 1990 ab 18 Jahre an einer Studie teilnahmen. Detaillierte Informationen sind in den “Archives of Internal Medicine” zu finden.

Daher – Krafttraining ergibt IMMER Sinn.

Pumpen,

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